Software Update

Windows 10 Spring Creators Update – Eine Übersicht

9. Mai 2018

Seit Kurzem ist das neuste, grosse Update für Windows 10 namens April-2018-Update (Version 1803) verfügbar. Es gibt nebst Optimierungen auch einige Neuerungen. Dass Microsoft keinen Marketingnamen verwendet, zeigt schon, dass keine grossen Änderungen enthalten sind. Interessant ist das Update trotzdem.

Unsere Empfehlung:
Die einfachste und sicherste Variante, das Update zu installieren, ist der Weg über Windows Update. Mit der neuen Version installiert sich die grosse Funktionserweiterung einiges schneller als in der Vergangenheit. Dies, weil bereits während des Downloads im Hintergrund Dateien ausgetauscht werden. Im Anschluss wird das Update innert weniger Minuten durchgeführt. Das Update erscheint mit der Bezeichnung «Funktionsupdate für Windows 10, Version 1803».

Problemfälle sind nur wenige bekannt. In den meisten Fällen sind eine inkompatible installierte Software (besonders Antivirensoftware) oder Hardware daran schuld, wenn ein Windows-10-Update dauerhaft nicht installiert werden kann.

Falls Sie Probleme mit dem Update haben, wenden Sie sich an unseren Support / +41 41 798 80 90


Michael Böbner
Operations Manager 

 



Überblick Windows 10 / April-2018-Update:

«Timeline»
Eine der auffälligsten Neuerung ist die «Timeline». Eine Funktion, die das Arbeiten mit Windows auf verschiedenen Geräten vereinfacht. Die Zeitleiste zeigt Ihre Aktivitäten der letzten 30 Tage an, z.B. die besuchten Websites, die geöffneten Apps und die bearbeiteten Dokumente. Melden Sie sich an verschiedenen Geräten mit dem gleichen Konto an, etwa im Büro oder zu Hause, zeigt Ihnen die Zeitleiste, was Sie zuletzt auf dem anderen Gerät gearbeitet haben. So können Sie direkt die unterbrochene Arbeit wieder aufnehmen. Auch kann ein Bearbeitungsstand aus der Timeline gewählt werden und an diese Stelle weitergearbeitet werden. Innerhalb der Timeline gibt es eine Suchfunktion, die das Navigieren erleichtert.

Anpassungen Oberfläche / neue Optionen
Ebenfalls auffällig sind die Anpassungen an der Oberfläche. Microsoft möchte das Fluent Design konsequenter einsetzen. Das Design setzt auf Transparenzeffekte, Licht, Tiefe und Bewegung. Die Acrylic- und Reveal-Effekte werden mehr verwendet. Windows 10 bietet deutlich mehr, etwa zahlreiche neue Optionen in den Einstellungen und eine verbesserte Personenleiste mit bis zu zehn «Knöpfen» in der Taskleiste.

Edge-Browser / Neue Optionen
Der Edge-Browser erhält einige neue Features. Neu lässt sich der kontrastreiche Dark Mode auswählen. Browser-Erweiterungen lassen sich im Privat-Modus nutzen. Nach Firefox und Chrome hat nun auch der Edge-Browser die Option nachgereicht bekommen, einzelne Tabs stumm zu schalten. In den erweiterten Einstellungen des Browsers lassen sich nun zudem Adressdaten hinterlegen, sodass der Browser entsprechende Formulare automatisch befüllt.

Auch der im Edge-Browser integrierte eBook- und PDF-Reader bekommt ein Upgrade. So hat Microsoft das gesamte Erscheinungsbild des Tools erneuert und um etliche Funktionen wie einen Vollbildmodus und eine Notiz-Funktion ergänzt.

«Diagnostic Data Viewer»
Des Weiteren möchte Microsoft mehr Informationen zur Verwendung von Nutzerdaten bereitstellen. Ein «Diagnostic Data Viewer» der sämtliche Informationen im Textform darstellt ist vorhanden. Der zeigt alle Daten, die in der Microsoft Cloud gespeichert sind. Leider sind die Informationen für den Laien etwas kryptisch und nicht einfach interpretierbar, aber immerhin lassen sich diese Diagnosedaten auch löschen!


Mehr Informationen von Microsoft unter: https://answers.microsoft.com

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