Jakob Müller Group: Business-IT ohne Infrastruktur-Ballast

jakob mueller frickVom BH-Träger über den Reiss- und Klettverschluss bis hin zum Sicherheits- und Schwerlastgurt: Fast alle Menschen dieser Welt sind schon in Berührung gekommen mit Produkten, die die Jakob-Müller-Technologie geschaffen hat. Seit 1887 entwickelt und produziert das stolze Schweizer Unternehmen mit Hauptsitz in Frick Technologielösungen für die Band- und Schmaltextilien-Industrie. Wichtiger denn je ist die Qualität der IT für die 11 Standorte auf vier Kontinenten mit 1’000 Mitarbeitenden und einer immensen Anzahl an Applikationen. Um sich auf die Kernaufgaben konzentrieren zu können, nutzt Jakob Müller Managed Services von ITpoint.


Fokus, Kosten und Redundanz als Hauptantriebe für ein Outsourcing

Michael Stoeckli jmfWer sich auch nach über 130 Jahren als Zulieferer für die Textilindustrie weltweit an der Spitze halten möchte, muss hohe Qualität zu marktgerechten Preisen abliefern. Das gilt auch für die IT. Dazu Michael Stöckli, CIO von Jakob Müller: «Unser Anspruch ist es mit schlanker Organisation qualitativ hochwertige IT Services bereitzustellen. Und zwar solche, die unser Geschäft und unsere Abläufe optimal unterstützen.» Nicht ganz so simpel, bei 100 Applikationen und 630 IT-Benutzern. Vor allem deshalb, weil an einigen Jakob-Müller-Standorten immer dann die Sonne scheint, wenn es in der Schweiz dunkel ist. Ballast musste weg und ein Teil-Outsourcing der IT-Infrastruktur wurde ins Auge gefasst. Vier Punkte sprachen besonders dafür:

  • Weniger Ablenkung: Die Erkenntnis, dass Infrastruktur von den wirklich wichtigen Aufgaben der Müller-IT ablenkt.
  • Tiefere Betriebskosten: Die Vermutung, dass externe Managed-Services- und Cloud-Spezialisten die Infrastruktur-Anforderungen von Jakob Müller zu tieferen Preisen bereitstellen können.
  • Investitionskosten eliminieren: Eine anstehende Erneuerung der ERP-Plattform stand an und hätte mehrere hunderttausend Franken Investition bedeutet.
  • Sicherstellung Geo-Redundanz: Die geplante Auflösung des Standorts Möhlin – damals der Sekundärstandort der Müller-IT – sollte abgelöst werden.

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Entscheid für Cloud-basierte Infrastruktur as a Service

In einer intensiven Evaluations-Phase prüfte Jakob Müller die Konzepte verschiedener Dienstleister – und entschied sich schliesslich für eine Partnerschaft mit ITpoint. CIO Stöckli dazu: «Nebst den marktgerechten Preisen gefiel uns am Managed-Services-Modell von ITpoint, dass es zwar auf Standards beruht, aber flexibel genug ist, um auf unsere teils speziellen Anforderungen einzugehen.» Tatsächlich stellt das Service-Modell von ITpoint Infrastruktur, Software und Betriebsleistungen nach ISO-20000-Standards bereit, ist aber äusserst modular und überlässt dem Kunden gar die Freiheit, das Cloud-Modell (privat, hybrid, shared) zu wählen. Die Zusammenarbeit zwischen Jakob Müller und ITpoint hat sich nach dem Entscheid über zwei Phasen hinweg entwickelt:

  • Phase 1: Bereitstellung ERP-Plattform
    Anstelle der anstehenden Erneuerung der ERP-Infrastruktur wurde das ERP-System «oxaion» auf die Shared-Cloud-Umgebung von ITpoint migriert. ITpoint übernimmt seither den gesamten Betrieb bis und mit Betriebssystem.
  • Phase 2: Bereitstellung komplette Core-Infrastruktur
    Alle anderen zentralen Applikationen wurden auf die ITpoint-Cloud migriert. Dank geo-redundanter Datenhaltung durch NetApp-Replikationsmechanismen konnte Jakob Müller den Standort Möhlin aufheben.

Und wie verlief die Migration? «Hätten wir unsere User nicht von uns aus informiert, dass sie nun auf die ITpoint-Cloud zugreifen, hätten sie gar nichts mitgekriegt davon. Alles verlief völlig reibungslos», so Michael Stöckli.

Insgesamt beschränkt sich die Verantwortung von Jakob-Müller für IT-Infrastruktur inzwischen auf kleinere Installationen in den Aussenstellen, auf das Unternehmensnetzwerk, die Anwendungen und den User-Support. Die Core-Infrastruktur stellt ITpoint als Managed Service aus dem Rechenzentrum bereit:

  • Standorte & Netzwerk: IInfrastruktur as a Service aus hochsicheren Tier-IV-Rechenzentren mit 80 km Geo-Redundanz dazwischen. Core-Netzwerk mit redundanter Anbindung von Jakob Müller über 1-Gbit Punkt-zu-Punkt-Verbindungen.
  • Server-Plattform: x86 und IBM POWER mit VMware und PowerVM als Hypervisors.
  • NetApp Storage & DR: Speicherung aller Daten auf Hochleistungs-Flash-Systeme von NetApp. Permanente, block-basierte Replikation und Sicherung aller Daten über NetApp SnapMirror/SnapVault. Diese Technologie ermöglicht das einfache Umschalten der «Business Services» vom primären ins sekundäre Rechenzentrum in kurzer Zeit.
  • Betrieb: Service Operation Package mit Service Desk, Support, Monitoring, Service Management und Basis-Betrieb.

Jakob Müller bezieht also einen Grossteil der Rechenzentrums-Infrastruktur als Dienstleistung ab der komplett redundant aufgebauten Cloud-Umgebung von ITpoint. Alle Systeme werden permanent überwacht. Der Service Desk von ITpoint steht der Jakob-Müller-IT rund um die Uhr zur Verfügung.

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Der Hauptnutzen für Jakob Müller liegt in der «Business-IT»
Bei Jakob Müller agiert inzwischen ein schlankes IT-Team von 14 Personen aus der Schweiz in die Welt hinaus und kann sich weitgehend auf das konzentrieren, was CIO Michael Stöckli als die Kernaufgaben sieht: «ITpoint ermöglicht uns mit ihrem Managed-Services-Modell den Fokus auf die Betreuung und Beratung rund um Benutzer, Software und Prozesse. Hier können wir mit unseren Kenntnissen der Jakob-Müller-Abläufe einen echten Mehrwert bewirken. Der Betrieb der Basis-RZ-Infrastruktur würde uns nur davon ablenken und die IT-Organisation unnötig aufblasen.»

Der Hauptnutzen der Partnerschaft liegt für Jakob Müller also im Fokus auf das Business. Zusätzlich hat die Zusammenarbeit ermöglicht, dass anstehende Investitionen in Infrastruktur abgeflacht worden sind. Heute bezieht Jakob Müller IT-Infrastruktur und Betrieb in der passenden Dosis zu einem moderaten, planbaren monatlichen Preis. Darüber hinaus eliminierte das Outsourcing auch das Kopfzerbrechen, das die Auflösung des Standorts Möhlin dem Jakob Müller IT-Team zugefügt hatte.

Insgesamt zieht CIO Stöckli eine positive Bilanz: «Der Entscheid für ITpoint als IT-Partner war absolut richtig. Wir können uns auf ITpoint verlassen und schätzen besonders die Zusammenarbeit auf partnerschaftlicher Ebene. Mit den Kollegen bei ITpoint finden wir immer eine Lösung, die auf unsere Anforderungen zugeschnitten ist.»

Vorteile für Jakob Müller

  • Sichere und hochverfügbare IT-Infrastruktur
  • Persönliche Betreuung inkl. Service Desk und Support rund um die Uhr
  • Geo-redundanz ohne eigene Rechenzentren
  • Moderate, planbare monatliche Kosten
  • Kein Aufbau und Unterhalt von Infrastruktur-Wissen
  • Fokus auf Kernaufgabe «Business-IT»

Über Jakob Müller
Weltweit sind über 1'000 Mitarbeitende auf vier Kontinenten für das Unternehmen tätig. Das Vertreternetz umfasst 60 Länder. Müller-Produkte stehen für Leistung, Qualität und Sicherheit. Die Verpflichtung auf den grösstmöglichen Kundennutzen zeigt sich im perfekten Service – von der technischen Unterstützung über individuelle Schulung bis zum prompten Ersatzteildienst. Mit ihrem Produktportfolio deckt die Jakob Müller AG alle Bedürfnisse der Band- und Schmaltextindustrie ab. Vom Zetteln des Garns bis hin zum fertigen Gewebe, Gewirke oder textiler Etiketten, alles aus einer Hand.

  • 1'000 Mitarbeitende
  • 630 IT-Benutzer
  • 12 Standorte
  • 82 Märkte
  • 133 Jahre Erfahrung

Siehe auch:


 


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