Tiefere Oracle-Betriebskosten mit Power von IBM

9. Oktober 2020

So wichtig und nutzenbringend Oracle-Datenbanken auch sein mögen: Die Lizenz- und Wartungspreise können zu einer hohen Belastung des IT-Budgets werden. Mit diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie speziell im Zusammenspiel von Oracle-Datenbanken mit der IBM Power-Architektur nicht nur die Lizenzkosten im Zaum halten, sondern auch anderweitig profitieren.

Das grosse Stirnrunzeln beginnt spätestens dann, wenn die Oracle Standard Edition funktionell oder wegen ihrer Limitation auf zwei Server-Sockel oder wenige Benutzer den Anforderungen nicht mehr genügt. Wer die deutlich kostspieligere Enterprise Edition aktiviert, steht selbst in der Verantwortung, diese Datenbanken korrekt zu lizenzieren und zwar ohne, dass die Kosten explodieren oder Verfügbarkeit und Sicherheit leiden. In diesem Zusammenhang hilft der Einsatz der Power-Technologie. Lesen Sie jetzt die wichtigsten Argumente für den Betrieb von Oracle Datenbanken auf IBM Power. Argumente, die natürlich auch für Oracle WebLogic und Software vieler anderer Hersteller Gültigkeit haben.


Mit Hardware-Partitionierung die Anzahl lizenzierter Cores limitieren
Um der Datenbank bedarfsgerecht und dynamisch Rechenleistung zur Verfügung zu stellen, dürfte Server-Virtualisierung ein Grundbedürfnis für den Betrieb von Oracle Datenbanken sein. Ganz anders als die x86-Hypervisoren von beispielsweise VMware oder Microsoft, die auf Soft-Partitionierung setzen, ermöglicht der IBM-Hypervisor (PowerVM) harte Partitionierung. Die Lizenzregeln von Oracle akzeptieren nur bei diesem Hard Partitioning, dass lediglich die genutzten Cores lizenziert werden müssen. Mit IBM Power Systemen lässt sich also genau die Leistung lizenzieren, die benötigt wird, während z.B. mit VMware ESXi alle Server-Kerne der virtuellen Umgebung Lizenz- und Wartungskosten verursachen. Im Interesse einer schlanken Lizenzierung empfehlen wir den Einsatz der IBM Power-Technologie.

oracle lizenzierungsmodell kostenBild: Sie erachten es als selbstverständlich, nur den Parkplatz zu bezahlen, den sie auch nutzen? 


Maximale Leistung aus dem Ressourcen-Pool herausholen, um Anzahl Cores klein zu halten
Wie oben beschrieben, können wir mit IBM Power VM dank Hardware-Partitionierung die Oracle-Lizenzkosten pro Core limitieren. Besonders bei der prozessorbasierten Lizenzierung gilt es nun, die Partition auf möglichst wenige Cores zu begrenzen, um den Nutzen der harten Partitionierung zu optimieren. Auch hier kann die IBM Power-Architektur punkten:

  • Kein Mitbewerber-Prozessor kann ähnlich hohe Werte bezüglich Datendurchsatz, Anzahl paralleler Prozesse und Transaktionen pro Core ausweisen wie IBM. Niemand kann mehr Memory pro Prozessor-Kern allozieren.
  • IBM’s PowerVM Hardware-Hypervisor erlaubt, dass die gesamte Rechenleistung zu 100% genutzt werden kann. Bei typischer x86-Software-Virtualisierung für Oracle liegt die Realität eher bei 60 – 70%.
  • Die IBM Virtualisierungstechnologie erlaubt es, mehreren Oracle-Datenbanken alle Ressourcen aus dem Pool parallel zur Verfügung zu stellen, was zu einer idealen Lastverteilung führt.
  • Der IBM-Ansatz erlaubt eine etwa doppelt so hohe Überprovisionierung der verfügbaren virtuellen Ressourcen gegenüber der x86-Virtualisierungstechnologie.

All dies führt dazu, dass Unternehmen, die IBM Power-Systeme einsetzen, ihrer Oracle Datenbank Umgebung deutlich weniger Cores zur Verfügung stellen und damit auch lizenzieren müssen. Auch wenn die Oracle’s «Processor Core Factor Table» die Lizenzpreise pro Core nicht einheitlich definiert (sondern z.B. mit Preis-Faktor 0.5 bei Intel Xeon oder Oracle SPARC gegenüber 1 bei IBM POWER9) schmälert das zwar den potenziellen Oracle Datenbank Preisvorteil für IBM-Nutzer, eliminiert ihn aber weitaus nicht.

Legendäre Skalierbarkeit und Stabilität als Zugabe
Ohne direkten Zusammenhang zur Preisgestaltung der Oracle-Lizenzen: IBM Server sind explizit für anspruchsvolle Datenanwendungen gemacht. Sie bieten die bestmögliche Betriebsplattform für geschäftskritische Workloads und sind weltbekannt für höchste Stabilität und Funktionalität. Nicht zuletzt eben wegen der äusserst robusten und skalierbaren PowerVM-Technologie, deren Lizenzen übrigens in IBM Power Systemen der Enterprise-Klasse kostenlos mitgeliefert werden.

Generell gehört die Fähigkeit mit steigenden Anforderungen mitzuwachsen, zu den Pluspunkten von IBM Power Systems. In alle Richtungen, über mehrere Betriebssysteme hinweg und ganz speziell nach oben. Zugegeben gehört die Skalierbarkeit auf 192 Cores und 64 TB Memory in einem einzigen System nicht zu den typischen Anforderungen für das Gros der Schweizer Unternehmen. Aber sie unterstreicht die Tatsache, dass IBM mühelos in der Lage ist, passende Technologie auch für die dynamischsten und kritischsten Oracle-Datenbanken bereitzustellen.

Fazit: IBM Power prüfen
Konfrontiert mit potenziell astronomischen Summen für Oracle-Datenbank-Lizenzen und -Wartung schwenken IT-Verantwortliche vieler Unternehmen auf möglichst «kernlose» x86-Systeme um und trennen sie von der übrigen virtuellen x86-Infrastruktur. Dieser Schwenk zu einer suboptimalen Server-Insel führt tendenziell dennoch zu unnötig hohen Zahlungen an Oracle. Und er torpediert ausgerechnet solch wichtige Faktoren wie Verlässlichkeit, Verfügbarkeit und Verwaltbarkeit. Das muss nicht sein. Die Server-Systeme von IBM sind wie geschaffen für den preiswerten, stabilen, skalierbaren Betrieb von Oracle-Datenbanken und anderen kritischen Anwendungen. Speziell in IT-Umgebungen mit Oracle-Datenbanken dürften sich der etwas höhere Preis für IBM-Rechenleistung gegenüber von x86-Servern in Kürze amortisieren. Darum: Wo Oracle im Unternehmen genutzt wird, soll automatisch der Betrieb auf IBM Power-Technologie geprüft werden.



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